Tierrettung in einem landwirtschaftlichen Objekt
Am Samstag, dem 11. April 2026 wurde der Löschzug Eching um 07:24 Uhr zu einer
Tierrettung alarmiert.
Im Stall eines Milchviehbetrieb war eine Kuh wegen eines gebrochenen Betonelement
in den darunter liegenden Güllekanal gestürzt. Zum Glück war dieser Güllekanal nicht
komplett gefüllt und die Kuh konnte sich auf den Beinen halten und der Kopf war
gesichert.
Um besseren Zugang zu bekommen, wurde mit Hilfe eines Krans des Holzrückewagen
ein weiteres Betonelement entfernt.
Dann konnten Gurte vorsichtig um die Kuh gelegt werden, um sie daran aus dem
Güllekanal heben zu können. Nicht einfach, bei einem geschätzten Gewicht von ca.
600 kg.
Die dazu gerufene Tierärztin konnte eine Sedierung setzen, um das Tier zu beruhigen.
Mit Hilfe eines Teleskopladers konnte nun die Kuh angehoben und nebenbei in den
gesicherten Bereich vorsichtig wieder abgesetzt werden.
Zum Glück konnte die, noch dazu hochträchtige, Kuh damit rechtzeitig aus dieser
belastenden und misslichen Lage befreit, anschließend gereinigt und mit einer Decke
gewärmt werden.
Der Löschzug Eching war mit Tank, Pumpe und Bus ca. 2,5 Stunden vor Ort im
Einsatz, mit anschließender Reinigung der Gerätschaften im Feuerwehrhaus.
